Der Schwarzwaldverein Bad Bellingen war auf einer Wanderreise in den Nationalpark Bayrischer Wald. Von Sonntag den 7. Juni bis Sonntag den 14. Juni.
Am frühen Morgen trafen sich 32 reiselustige Wanderer am Start zu einer langen Busfahrt an unser Ziel nach St.Oswald-Riedlhütte in das Hotel "Der Wieshof". Nach 620 km hatten wir unser Ziel erreicht. Mit dem Einchecken und einem tollen Abendessen ließen wir den Abend ausklingen.
Der Montagmorgen begann mit einem gut bestückten Frühstücksbuffet, dann machten wir uns auf den Wanderweg durch den frischen grünen Wald und kleinen Moorinseln zur Racheldiensthütte. Nach einer Rast begeben wir uns auf den Rückweg.
Am Dienstag hat uns der Wettergott verlassen; schon am Morgen gab es strömenden Regen, der die Wandergruppe den Tag begleitet hat. Dennoch fuhren wir zum Trinkwasserspeicher in Frauenau. Nebelschwaden und viel Wasser von oben begleiten uns den ganzen Tag. Doch diese mystische Stimmung war auch etwas Besonderes. Ein Besuch in der Glashütte Eisch mit ihrem Glasgarten rundete diesen Tag ab
Auch am Mittwoch hat das Wetter sehr wenig Einsehen. Mangels Wandermöglichkeit sind wir nach Finsterau in ein bekanntes Freilichtmuseum gefahren. Liebevoll restaurierte alte Bauernhöfe mit ihrem ganzen Inventar, Arbeitsgeräte und Stallungen waren zu besichtigen. Nach einer großen Pause in einem urigen Gasthaus mit Einkehr ging es wieder im Regen nach Riedlhütte.
Am Donnerstag fuhren wir mit unserem Reisebus zum Tierfreigelände im Nationalpark. Wir wanderten mit einer Rangerin zu Wisent, Elch, Wolf und Bären, wo der Braunbär Benni seine viel belachte Wasserschau abzog.
Über den Baumwipfelpfad liefen wir die vielen Kehren bis ganz oben, wo unsere Gruppe von einem Hagelsturm überrascht wurde. In einem Café bei Kaffee und Kuchen beenden wir diesen erlebnisreichen Tag.
Wieder einmal Regen am Vormittag - doch gut ausgestattet mit unserer obligatorischen Regenkleidung nehmen wir am Freitag den Wanderweg Kreuzotter von Riedlhütte über das Filzmoos mit seiner mystischen Stimmung in uns auf. Über Guglöd, ein kleines Dorf, führte ein schmaler Steig zur Racheldiensthüttenstraße bis zur großen Ohe. Obwohl es den ganzen Tag regnete, war der Rückweg einfach nur schön. Über den neu erstellten Bohlenweg laufen wir vorbei an Moorinseln und der Renaturierung des Filzmoos zurück nach Riedlhütte.
Am Samstag hat das Wetter ein Einsehen: zwei Gruppen machten sich auf ihre Wanderungen.
Von der Fredenbrücke begleitete die kleine Ohe die Gruppe bis zur Martinklause und weiter steil bergauf auf dem Lusen Weg zur Himmelsleiter und auf den Gipfel.
Die größere Gruppe lief von Waldhäuser über den Waldhäuser Riegel zum Lusen Schutzhaus.
Eine verspätete Hilfe vom Wettergott hatte alle Mitwanderer mit dieser nassen Woche versöhnt.
Liebe Barbara, lieber Toni, ihr habt das Programm jeden Tag neu erfunden
und dafür gesorgt, dass aus schlechtem Wetter gute Erinnerungen wurden.
Vielen Dank für eure großartige Planung, für eure Flexibilität und eure Nerven aus Stahl!
