Am 11. Oktober traf sich eine Gruppe von 21 Wanderern und Wanderinnen für eine Wanderung im Kaiserstuhl. Die Anfahrt erfolgte in Fahrgemeinschaften und führte uns auf am Schluss enger Strasse zum Ausflugslokal „Lenzenberg“ – traumhaft gelegen, mit großartigem Blick nach Süden.
 

Von dort aus wanderten wir durch die höheren Reblagen von Ihringen, Achkarren und Bickensohl zum Rüttibuck. Es boten sich immer wieder weite Ausblicke über die Dörfer und Weinlagen bis hin zu den Vogesen. Auch die Informationen rund um den Weinanbau kamen dabei nicht zu kurz.

Nach der Mittagspause auf dem Rüttibuck erwartete uns der anstrengendste Teil der Wanderung. Auf teilweise sehr steilen Pfaden führte uns der Weg nun durch den Wald zum Adlerhorstsattel, dem höchsten Punkt des Tages. Dort wechselten wir von der Westseite auf die Ostseite des Kaiserstuhls in Richtung Liliental. Nach der Öffnung des Waldes bot sich ein Panoramablick vom Kandel bis hin zum Blauen.

Hier teilte sich unsere Gruppe: ein Teil wählte den kürzeren Weg auf einem Forstweg direkt zum Lenzenberg. Der größere Teil der Gruppe wanderte durch die Versuchspflanzungen der Forstwirtschaftlichen Fakulität der Universität Freiburg zum Liliental. Von dort ging es weiter durch einen markanten, Lösshohlweg zu den Martinshöfen. Ein letzter Aufstieg zum Restaurant Lenzenberg war zu bewältigen.

Im Gasthaus Lenzenberg hatten wir einen gemütlichen gemeinsamen Abschluss.

Das Wetter war uns treu geblieben – es war wohl meist bewölkt, aber immer trocken.

 

Vielen Dank an Steffi und Egon, die uns die Vielseitigkeit des Kaiserstuhls gezeigt haben!

Nach einem kurzen Regenguss auf dem Weg nach Thann wanderte eine 21-köpfige Gruppe am 04.10.2026 bei schönem Wetter in den Vogesen.

Der 11km lange Rundweg startete und endete in Thann.

Er führte uns hauptsächlich durch den Wald an einigen religiösen Stätten vorbei, wie das Rangenkreuz und die 1891 erbaute Waldkapelle, die jetzt als Denkmal für die in den beiden Weltkriegen gefallenen Soldaten gilt.

Zum Schluss erreichten wir die Engelburg mit dem markantesten Bauteil, dem „Hexenauge“, das nach der Sprengung des Bergfrieds im Jahre 1673 übriggeblieben ist, und genossen die schöne Aussicht auf die Region.

Zurück in Thann besichtigten wir noch das gothische Münster Sankt Theobald.

Der Ausflug endete mit der Einkehr im heimatlichen Auggen.
 

Vielen Dank an Gérard für diese sehr schöne und sehr informative Wanderung!

Wanderung um Eguisheim

 

Bei sehr schönem Wetter unternahm eine motivierte dreizehnköpfige Gruppe am 19.09.2026 eine Wanderung um Eguisheim in der Nähe von Colmar.

Das mittelalterliche Eguisheim wurde 2013 zum schönsten Dorf Frankreichs gewählt.

Der Wanderweg führte uns zuerst durch den Maronenwald. Es ging stetig bergauf bis zu den 3 Burgen in 600m Höhe, wo wir einen wunderschönen Panoramablick auf das Rheintal genossen.

Dann führte uns der Weg am Kloster Marbach vorbei. Da wir am Tag des Denkmals unterwegs waren, hatten wir das Glück, von ortskundigen Ehrenamtlichen einige Informationen über diese Sehenswürdigkeiten zu bekommen.

Durch die Reben ging es nach Eguisheim zurück, wo wir einkehrten, bevor wir in Fahrgemeinschaften den Heimweg antraten.

Vielen Dank an Gérard, der uns mit dieser Wanderung das Elsass mit seinen Sehenswürdigkeiten ein Stück nähergebracht hat!

Trotz der herrschenden Hitzewelle unternahm eine motivierte und fitte elfköpfige Gruppe am 09.08.2026 eine Wanderung zum Grand Ballon, bei angenehmen Temperaturen.

Ausgangspunkt und Ende war die Ferme Auberge du Grand Ballon auf 1100 m Höhe. Die Wanderung führte uns zuerst auf gemütlichen Wegen größtenteils durch den Wald bis zum Belchensee, wo wir die erste große Pause einlegten.

Die 2. Hälfte wurde anspruchsvoller und anstrengender. Von knapp 1000 m ging es über den Col du Haag bis zum Gipfel des Grand Ballon auf 1440 m. Dort wurden wir von einem kurzen Regenschauer willkommen geheißen.

Die letzte Etappe führte uns zu der Ferme Auberge, wo wir einkehrten und die frische Höhenluft genossen, bevor wir in Fahrgemeinschaften den Heimweg, müde aber zufrieden antraten.
Vielen Dank an Gérard für diese wunderschöne Vogesenwanderung!

Oma-Opa-Enkel-Tour im Freiburger Stadtwald am Samstag 25.07.2026

 

7 Kinder im Alter von 4 Jahre – 10 Jahren und 8 Omas und Opas trafen sich um 10.00 Uhr am Müllheimer Bahnhof. Mit dem Zug ging es zuerst bis Freiburg und dann mit der Straßenbahn Richtung Günterstal bis zur Haltestelle Hohlbeinstrasse, wo uns das bunte „Holbeinpferdle“ begrüßte. Auf einem schattigen Pfad wanderten wir bis zum Hölderlebach und suchten uns eine geeignete Stelle zur Abkühlung. Ruck zuck waren die Schuhe und Strümpfe unserer Kinder ausgezogen und als erstes wurden die mitgebrachten „Freiburger Bächleboote“ zu Wasser gelassen. Auch die Schaukel in Wasser war eine „Sensation“ für die Kinder. Die fleißigen Hände öffneten den „Staudamm“ damit die „Schiffchen“ gut fahren konnten. Alle hatten einen riesigen Spass. Weiter gings dann zum Waldhaus, Wonnhaldeweiher und zum Pirschpfad mit den versteckten Tierfiguren. Nach ca. 200 m leicht bergauf erreichten wir den Rehweiher mit leider sehr wenig Wasser und kurz darauf den Rehbrunnen.

Hier legten wir eine größere Vesperpause ein, die Kinder hatten jedoch einen großen Entdeckungsdrang und fanden sogar sehr viele große und kleine Laubfrösche, einige sägten sich Stöcke zu recht und konnten damit die Höhe der Bäume herausfinden.

Nur ungern verließen sie diesen tollen Platz und weiter gingen wir dann bergab vorbei am Waldgarten und den Waldmenschenskulpturen mit dem bizarren Pilzlehrpfad. Unterwegs konnten alle in einer Sandgrube ausprobieren, wie weit sie springen können. (nach den Vorgaben, wie weit die verschiedenen Tiere springen können, vom Floh bis zum Hirsch)

Mit vielen Erlebnissen im „Gepäck“ machten wir uns auf den Heimweg mit einer Unterbrechung am Münsterplatz zum „Eis essen“.

Es waren sich alle einig (sowohl die Kinder wie auch die Omas und Opas) es war ein sehr schöner Tag.
Vielen Dank Ruth und Michael für dieses tolle Wander/Entdeckungserlebnis!

Am Freitag fuhren wir mit 10 hitzebeständigen Wanderern mit den PKWs nach Todtnau. Weiter gings mit dem Bus auf den Feldberg, wo uns luftige 24 Grad zu unserer Wanderung begrüßten. Unsere Gruppe machte sich auf zum Herzogenhorn, wo wir für den Aufstieg mit einem tollen Rundumblick belohnt wurden. Hier gründeten wir rasch den Schwarzwaldgesangverein und schickten Steffi per Video liebe Geburtstagsgrüße. Danach ging stetig bergab durch blühende Wiesen und schattenspendenden Wälder zu unserer Vesperpause an einer kleinen Schutzhütte. Wir nahmen alle in der schattigen Hütte Platz; um die Mittagszeit ist es hier oben dann doch auch sehr warm geworden. Nach einer weiterer Stunde erblickten wir den Bergasthof Gisiboden. Hier füllten wir unseren Wasserhaushalt mit Unmengen an Getränken auf und belohnten uns mit leckerer Schwarzwälderkirschtorte. Gestärkt gings zu unserem letzten Stück zum Hasenhorn, wo wir gerne das Angebot des Sessellifts annahmen und in luftiger Höhe mit tollem Ausblick auf Todtnau zu Tal schwebten.

Danke an Toni für die Wanderunterstützung, der Evelyne krankheitsbedingt vertrat und die tolle Gruppe, die trotz großer Hitze im Tal die Wanderherausforderung annahm. Alle waren sich einig, dass wir einen tollen, erlebnisreichen Tag hatten.

Vielen Dank Ulrike für diese hochsommerliche Wanderung in luftiger Höhe!

Der Schwarzwaldverein Bad Bellingen war auf einer Wanderreise in den Nationalpark Bayrischer Wald. Von Sonntag den 7. Juni bis Sonntag den 14. Juni.

 

Am frühen Morgen trafen sich 32 reiselustige Wanderer am Start zu einer langen Busfahrt an unser Ziel nach St.Oswald-Riedlhütte in das Hotel "Der Wieshof". Nach 620 km hatten wir unser Ziel erreicht. Mit dem Einchecken und einem tollen Abendessen ließen wir den Abend ausklingen.
 

Der Montagmorgen begann mit einem gut bestückten Frühstücksbuffet, dann machten wir uns auf den Wanderweg durch den frischen grünen Wald und kleinen Moorinseln zur Racheldiensthütte. Nach einer Rast begeben wir uns auf den Rückweg. 
 

Am Dienstag hat uns der Wettergott verlassen; schon am Morgen gab es strömenden Regen, der die Wandergruppe den Tag begleitet hat. Dennoch fuhren wir zum Trinkwasserspeicher in Frauenau. Nebelschwaden und viel Wasser von oben begleiten uns den ganzen Tag. Doch diese mystische Stimmung war auch etwas Besonderes. Ein Besuch in der Glashütte Eisch mit ihrem Glasgarten rundete diesen Tag ab

 

Auch am Mittwoch hat das Wetter sehr wenig Einsehen. Mangels Wandermöglichkeit sind wir nach Finsterau in ein bekanntes Freilichtmuseum gefahren. Liebevoll restaurierte alte Bauernhöfe mit ihrem ganzen Inventar, Arbeitsgeräte und Stallungen waren zu besichtigen. Nach einer großen Pause in einem urigen Gasthaus mit Einkehr ging es wieder im Regen nach Riedlhütte. 
 

Am Donnerstag fuhren wir mit unserem Reisebus zum Tierfreigelände im Nationalpark. Wir wanderten mit einer Rangerin zu Wisent, Elch, Wolf und Bären, wo der Braunbär Benni seine viel belachte Wasserschau abzog. 

Über den Baumwipfelpfad liefen wir die vielen Kehren bis ganz oben, wo unsere Gruppe von einem Hagelsturm überrascht wurde. In einem Café bei Kaffee und Kuchen beenden wir diesen erlebnisreichen Tag. 
 

Wieder einmal Regen am Vormittag - doch gut ausgestattet mit unserer obligatorischen Regenkleidung nehmen wir am Freitag den Wanderweg Kreuzotter von Riedlhütte über das Filzmoos mit seiner mystischen Stimmung in uns auf. Über Guglöd, ein kleines Dorf, führte ein schmaler Steig zur Racheldiensthüttenstraße bis zur großen Ohe. Obwohl es den ganzen Tag regnete, war der Rückweg einfach nur schön. Über den neu erstellten Bohlenweg laufen wir vorbei an Moorinseln und der Renaturierung des Filzmoos zurück nach Riedlhütte. 
 

Am Samstag hat das Wetter ein Einsehen: zwei Gruppen machten sich auf ihre Wanderungen.

 Von der Fredenbrücke begleitete die kleine Ohe die Gruppe bis zur Martinklause und weiter steil bergauf auf dem Lusen Weg zur Himmelsleiter und auf den Gipfel. 

Die größere Gruppe lief von Waldhäuser über den Waldhäuser Riegel zum Lusen Schutzhaus.

Eine verspätete Hilfe vom Wettergott hatte alle Mitwanderer mit dieser nassen Woche versöhnt. 


Liebe Barbara, lieber Toni, ihr habt das Programm jeden Tag neu erfunden
und dafür gesorgt, dass aus schlechtem Wetter gute Erinnerungen wurden.
Vielen Dank für eure großartige Planung, für eure Flexibilität und eure Nerven aus Stahl!


 

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